„Wie kann es sein, dass diese wertvolle Arbeit nicht von öffentlichen Trägern refinanziert wird?“
Diese Frage stellte sich eine unserer neuen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen –
und vermutlich haben sich viele von uns diese Frage schon einmal selbst gestellt.
Warum werden einige Jobs mit so viel Geld vergütet, während menschliche, zugewandte Arbeit oft ehrenamtlich oder vergleichsweise gering bezahlt wird?
Warum sind es häufig Spenden, die Angebote ermöglichen, die Menschen in ihren schwersten Lebensphasen tragen?
Menschlich zugewandte Arbeit – wie zum Beispiel Trauerbegleitung – ist keine Nebensache.
Sie kann Halt geben, Orientierung schenken und Familien dabei unterstützen, ihren eigenen Weg durch Verlust, Krankheit und Abschied zu finden.
Trauer und Krankheit kann jeden Menschen treffen – unabhängig von Alter, Einkommen oder Lebensstil.
Und genau deshalb ist diese Arbeit so wichtig.
Ohne Spenden wäre vieles nicht möglich.
Und genau diese Schieflage im System hat unsere Ehrenamtliche bewegt, nicht nur zu fragen – sondern zu handeln.
Gemeinsam mit ihrer Familie hat sie sich etwas Besonderes überlegt:
In diesem Jahr schenken sie ihren Urlaub.
Statt Strand oder Städtetrip gehen sie jeden Tag rund 30 Kilometer zu Fuß – von Firma zu Firma, um Spenden zu sammeln und auf wichtige Unterstützungsangebote aufmerksam zu machen.
Die gesammelten Spenden gehen an:
- die Deutsche Herzstiftung
- die Bremer Krebsgesellschaft
- und die Hospizarbeit Fidelius in Rotenburg
Wir sind tief berührt von diesem Engagement und sagen von Herzen:
Danke, Familie Gummar, für euren Mut, eure Zeit und eure Schritte.
Jeder einzelne Kilometer macht sichtbar, was sonst oft im Stillen geschieht.
Wer diese besondere Aktion begleiten und unterstützen möchte, findet sie unter:
StepbySteptoSupport – folgen, liken, teilen 💜