WILLKOMMEN
BEI DER HOSPIZARBEIT FIDELIUS

Wir sind für Sie da! Hier finden Sie einen Überblick über unsere Angebote für Sterbe- und Trauerbegleitung

UNSER
ANGEBOT

HOSPIZARBEIT FIDELIUS
HEISST SIE WILLKOMMEN

Im Mittelpunkt der Hospizbewegung steht der schwerstkranke und sterbende Mensch mit seinen Angehörigen. Um deren Bedürfnisse möchten wir uns kümmern. Ihnen möchten wir eine Unterstützung sein, ihren individuellen Weg gehen zu können und sich begleitet zu fühlen. Durch Zeit, Zuhören, Dasein, Informationen und vieles mehr. Wir begleiten Sie in der Zeit des Sterbens und in der Zeit der Trauer.

Unser Ziel ist, gemeinsam für die Menschen da zu sein. Dafür stehen wir Ihnen bei Fidelius schon seit 2006 mit viel Engagement zur Seite!

Gerhard Eimer

Ambulanter Hospizdienst

Im Mittelpunkt steht der kranke, sterbende Mensch mit seinen Angehörigen. Um deren Bedürfnisse kümmern wir uns.

Ambulanter kinder- und jugendhospizdienst

Unser Fidelius-Team begleitet schwerstkranke Kinder und Jugendliche mit ihren Familien auf diesem schweren Weg.

TRAUERBEGLEITUNG ERWACHSENE

Unser regelmäßig stattfindendes Trauercafé lädt Sie zu einem Besuch und Austausch mit anderen Betroffenen ein.

TRAUERBEGLEITUNG KINDER UND JUGENDLICHE

Trauer wird nicht verjähren und plötzlich ist alles so anders. Unser kompetentes Fidelius-Team unterstützt Euch.

Interesse an einem sinnvollen ehrenamt?

Wenn Sie sich vorstellen können, schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrem häuslichen Umfeld, im Hospiz, einer stationären Einrichtung oder dem Krankenhaus zu begleiten, melden Sie sich bei uns

JEDER BRAUCHT JEMANDEN. IRGENDWANN.

Sie finden uns auch in den
sozialen Medien

Es gibt immer eine antwort

Ein ambulanter Hospizdienst begleitet Menschen und Zugehörige in der letzten Lebensphase, zu Hause, in Pflegeheimen, auf der Palliativstation oder in anderen Institutionen.

Außerdem bietet der ambulante Hospizdienst Trauerbegleitung in Gruppen oder Einzelbegleitung an.

Für Begleitete und ihre Familien entstehen keine Kosten. In Deutschland gibt es ein gesetzliches Recht auf die Inanspruchnahme hospizdienstlicher Leistungen. Diese Kosten werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen bezuschusst. Die Ambulanten Hospizdienste benötigen Spenden, um ihre vielfältigen Beratungs- und Begleitungsangebote aufrechterhalten zu können. Trauerarbeit wird nicht von öffentlichen Trägern refinanziert, sondern durch Spenden ermöglicht.

„Ein Anruf oder eine E-Mail genügt!“ – Sie selbst als Betroffener, als An- und Zugehöriger oder als Fachkraft aus dem Versorgersystem können einfach anrufen. Wir vereinbaren dann zeitnah mit Ihnen einen Beratungstermin.

Im Beratungstermin ermitteln wir den Bedarf und bieten dementsprechend aus unseren Angeboten die Unterstützung an. Das Beratungsgespräch ist unverbindlich und kostenfrei, wie unser ganzes Angebot!

Wir nehmen uns die Zeit für ein ausführliches Gespräch. Gemeinsam klären wir, ob eine Begleitung durch ehrenamtliche Mitarbeiter*innen gewünscht ist und notwendig sein kann, welche Aufgaben sie übernehmen könnten und wer oder was noch in der Begleitung hilfreich sein könnte. Wir berücksichtigen hierbei die vorhandenen Ressourcen der/des Betroffenen.

Wir richten uns nach Ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen. Wir lassen uns leiten von dem, was der Betroffene braucht und ihm gut tut. Wir schenken Zeit für Gespräche, zum Vorlesen oder Erinnern, zum Spazierengehen oder Beisammensein, zum Klären von Fragen oder Zweifeln, zum Spielen oder Alltagerleben, zum Lachen, Weinen oder gemeinsamen Schweigen.

Es finden durchschnittlich 1-2 Besuche pro Woche nach Absprache statt. Bei Bedarf auch häufiger.

Ja. Auf jeden Fall. Im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst sind speziell geschulte Ehren- und Hauptamtliche tätig. Unser Fidelius-Team legt besonderen Wert darauf, die individuellen Bedürfnisse, Wünsche und Rechte aller Familienmitglieder zu berücksichtigen und in ihre Begleitung einzubeziehen.

Trauer ist erstmal eine gesunde Reaktion und fühlt sich trotzdem schmerzhaft an. Betroffene werden mit diversen Gefühlen konfrontiert. Wir möchten eine Atmosphäre schaffen, in der Trauer Raum und Zeit hat, sich auszudrücken und verstanden werden kann. Dazu bieten wir Einzelbegleitung und Gruppenangebote an.

Kinder und Jugendliche erleben den Verlust eines nahestehenden Menschen oft anders als die Erwachsenen. Je nach Altersstufe gehen sie unterschiedlich damit um. Gemeinsam mit unserem Team ermutigen wir Familien, den individuellen Trauerprozess mit den Kindern zu gestalten und zeigen Wege auf. Unsere Trauergruppe für Kinder und Jugendliche bietet einen geschützten Raum, auch für Austausch untereinander.

Erstmal ist Trauer eine gesunde Reaktion, die meist aufgrund des Verlustes eines Menschen im nahen Umfeld, ausgedrückt werden möchte. Trotzdem fühlt sich Trauern häufig schmerzhaft an und bringt verschiedenste Symptome mit sich. Betroffene fühlen sich häufig erstmal arbeitsunfähig. Trauer braucht Raum und Zeit um im (neuen) Alltag integriert zu werden. Unsere Angebote unterstützen und begleiten in dieser Phase.

Neuerdings ist die „Anhaltende Trauerstörung“ im ICD 11 als Diagnose aufgenommen und beschreibt eine psychische Störung, bei der ein Hinterbliebener in Folge eines schwerwiegenden Verlustes (meist Tod einer nahestehenden Person) eine pathologische Trauerreaktion entwickelt (Quelle Wikipedia). Bei Anzeichen schwerwiegender psychischer Probleme oder wenn der Bedarf nach professioneller therapeutischer Unterstützung besteht, empfehlen wir Ihnen, sich an einen entsprechend ausgebildeten Facharzt oder Therapeuten zu wenden.

Die Kosten der Trauerarbeit werden von keinem öffentlichen Träger refinanziert, weshalb dieser Bereich immer auf Spenden angewiesen ist. Auch die hospizlichen Leistungen werden nur bezuschusst und somit nicht zu 100 % gedeckt. Alle Spendenbeiträge fließen direkt in die Arbeit von Fidelius ein und ermöglichen den Fortbestand der Arbeit sowie eine Erweiterung der Angebote. Wenn Sie spenden, tragen Sie dazu bei, dass Familien in der Region Rotenburg in schweren Lebensphasen Unterstützung finden.